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Schützen Sie sich und Ihre Kinder!

Internetfilter sind in der Regel nicht geeignet eine Sucht nachhaltig zu verhindern. Sie wirken aber unterstützend. Oft genug habe ich erzählt bekommen, wie Filter installiert wurden, um in stundenlangem experimentieren, zu umgehen. Ich kenne bis heute keinen 100% unumgänglichen Filter. PC-Laien können an dieser Stelle zu wahren Profis werden.

Die Filter können die klare Entscheidung eines Süchtigen (oder Versuchten) zum nachhaltigen Ausstieg NICHT ersetzen! Filter können ein Ausdruck des Delegierens genau dieser Verantwortung sein. Anstatt dem Ehepartner, Freund oder Therapeut/Seelsorger/Berater versucht der Betroffene nun einfach dem Filter die Verantwortung zu übergeben. Das wird in der Regel nicht funktionieren.

Vor allem für Jugendliche können Filterprogramme aber ein guter Schutz sein. Sie ersetzen aber nie das sachliche Gespräch (zum Thema Surfen und Pornografie, Erotik-Chats) der Eltern mit ihren Kindern!

Liebe Eltern, bitte delegiert eure Verantwortung nicht einfach an Filterprogramme. Klare Regeln und das vertrauensvolle Gespräch sind unersetzlich. Bitte besuchen Sie als Eltern auch die Seite
"Gesetze, Jugendschutz"

Die Installation eines Filters erfordert in der Regel etwas PC-Kenntnisse. Nicht alle Programme verwenden z.B. ein eigenes Passwort, sondern arbeiten mit dem Administratoren-Passwort. So kann der PC-Besitzer sich selber nur mit grösserem Aufwand schützen, indem er sich einen Besucher-Zugang anlegt und die Admin-Rechte an andere weitergibt. Diese Lösung ist möglich, aber nicht unbedingt befriedigend, da für Laien zu kompliziert. An dieser Stelle ist z.B. Intego vorbildlich. Bei diesem Programm kann man ein neues Passwort generieren und dieses dann einer vertrauten Person weitergeben.
Bitte informieren Sie sich sorgfältig.

Für das Internet gibt es gute Schutzmöglichkeiten und hilfreiche Regeln. Eine technische Anleitung (
PC), wie Sie für Kinder das Internet mit „hauseigenen“ Mitteln sicher machen, finden Sie hier. Für den Mac habe ich Ihnen eine Anleitung zusammengestellt (Sicherheit Mac).

Für Eltern eignet sich diese
Grundlageninformation.

Eine Beurteilung einiger Jugendschutz-Programme von heise.de (Feb 08) finden Sie
hier.
Hier eine von der PC-Zeitschrift c’t.


WIE NUTZEN JUGENDLICHE IHR HANDY? FAKTEN & PROBLEME. Hier ein Link zu einer Seite von klicksafe.de

Darum folgende Links, Programme und Möglichkeiten:

Kostenpflichtige Filtersysteme
- Salfeld Kindersicherung 2006 (deutsch), 30 Tage Testversion verfügbar
- McAfee® Privacy Service (deutsch), 30 Tage Testversion verfügbar  
- Optenet (Seite: englisch, Programm: deutsch), 15 Tage Testversion verfügbar
- TIME for kids (deutsch), 30 Tage Testversion verfügbar (Lösungen für Schulen)
- Web-Protector (deutsch), Testversion verfügbar
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netnanny (englisch), 15 Tage Testversion verfügbar, für Mac, Mobile & PC
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Internet Security Barrier von Intego (deutsch) - für Mac & PC (kann ich leider nicht mehr empfehlen! Das Programm wäre gut. Seit der Version X6 ist damit aber ein Abo verbunden. Ohne Abo läuft bzw. schützt das Programm nicht mehr! Derzeit Kosten pro Jahr rund € 40.00 für drei Jahre rund € 80.00. Die Version X5 ist ohne Abo zu haben, wird aber ab der kommenden OS X-Generation (OS X 10.8, Mountain Lion) nicht mehr unterstützt.) Diese Abzockerei kann ich nicht unterstützen!!!
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orvell von protectcom (deutsch), für privat, Firmen & Schulen
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internet security von Norton/Symantec (deutsch)
- netOp (deutsch, 30 Tage Testversion erhältlich)
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cleanmedia kein klassischer Filter sondern ein „Internet-Anschluss mit Inhaltsfilter“ (27.01.09 - Einführungsaktion Cleanmedia DSL)
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Magic Desktop (30 Tage Testversion erhältlich, deutsch, gute Note bei Stiftung Warentest)
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If2k (30 Tage Testversion erhältlich, englisch, PC & Mac - Versionen)
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SafeEyes (englisch, PC & Mac - Version), erlaubt alle Inhalte, schickt aber ein Protokoll an eine vordefinierte Mail-Adresse.
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Dolphins Kinderschutzsoftware (könnte spezielle auch in den Chats für Kinder mehr Sicherheit bringen)

Sicherer Browser für Kinder (und Erwachsene)


speziell für Firmen
-
Barracuda (deutsch, für kleinere und mittlere Unternehmen, technische Lösung, 30 Tage Testversion)
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godot (deutsch, 30 Tage Testversion erhältlich)


Kostenlose Filtersysteme
- TimeRestrict (deutsch, gratis, nur bis Windows Me)
- jugendschutzprogramm.de (deutsch)
- Parents Friend (deutsch)
- Proxomitron (deutsch)
- DansGuardian (englisch)
- SquidGuard (englisch)
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K9 Web Protection (nur Englisch, free for home use, Mac & PC)
- WinTimer (deutsch)
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OpenDNS (Basic=kostenlos)


-
www.covenanteyes.com - kein Filter, hier geht es um eine Überwachungssoftware - ein Programm (auch für Mac, englisch)


speziell für Handys:
-
SafeEyes mobile fürs iPhone & iPad (über iTunes-Store für CHF 22.00)
- Es gibt auch ein Schutz für Handys, die mit Windows Mobile 6 (oder höher) arbeiten.
- K9 für iPhone
www.surfonthesafeside.com - Filtersoftware über Anbieter (englisch)



Ich kann keine Verantwortung für externe Links übernehmen. Ich habe sie sorgfältig geprüft. Gerne nehme ich fehlende Filter/Links in diese Liste auf. Melden Sie sich bitte über Kontakt-Formular.


Sex-Angebote per SMS - Ihre Rechte!!!
Das automatische Versenden von Werbung ohne ausdrückliche Zustimmung des Empfängers ist verboten. So ist es seit April 07 in der Schweiz Gesetz. Erhalten Sie trotzdem Werbung per Massenversand, können Sie etwas dagegen unternehmen.
- reagieren Sie nie auf die Aufforderung eine bestimmte Nummer anzuwählen. Fordern Sie mit eingeschriebenem Brief auf, Ihre Handynummer unverzüglich aus dem Verzeichnis zu löschen.
Sie haben zwei Möglichkeiten zu erfahren, wer hinter diesen 0900er-Nummern steckt:
a) über Ihre Telefongesellschaft (bzw. deren Website)
b) über das BAKOM (Bundesamt für Kommunikation)
www.eofcom.ch/liste (Hier können Sie die Adresse zur Nummer herausfinden.)
- Melden Sie sich bei Ihrer Telefongesellschaft. Diese ist verpflichtet, diesem Spam nachzugehen und dagegen einzuschreiten. Sie muss auch Sperrmöglichkeiten der 0900er-Nummern anbieten (siehe Saldo-Artikel unten).
- sie können bei der Polizei Anzeige erstatten. Verstösse gegen dieses Gesetz werden massiv bestraft (Gefängnis oder bis zu CHF 100'000.- Busse). Ist durch Spam ein finanzieller Schaden für Sie entstanden, können Sie Schadenersatz einfordern.
Lassen Sie sich nicht abwimmeln! Das Gesetz ist auf Ihrer Seite.




aus: Feburar 2008

Gefährliche Handyinhalte: So schützen Sie ihre Kinder vor Pornos und Brutalos
Um den Zugriff auf jugendgefährdete Inhalte einzuschränken, bieten die meisten Handyanbieter eine «Kindersicherung» für ihre Abos oder Prepaid-Angebote an. Das Vorgehen ist einfach.
 
Wenn Eltern ihren Kindern ein Handy geben, stellt sich unweigerlich die Frage, wie man den Nachwuchs von unerwünschten Porno- oder Gewalt-Anbietern fernhält.
Und so funktionierts: Auf Antrag der Eltern kann der jeweilige Telekomanbieter entsprechende Nummern blockieren. Denn bei den Angeboten mit Porno- und/oder Gewaltdarstellungen beginnen die Nummern mit den Ziffern 090x. Ähnliches gilt für SMS und MMS mit ähnlichen Inhalten, die jeweils mit der Ziffer 6 beginnen. Cablecom: Die Kunden können beim Kundendienst 0848 333 334 eine Sperrung von solchen 090x Nummern beantragen. Migros: Grundsätzlich sind die Dienste von teuren SMS für unter 16-jährige gesperrt. Der Empfang von teuren 090x-Nummern (sog. Mehrwertnummern) und SMS kann mit einem Anruf auf die Hotline 0800 15 17 28 für jeden Anschluss unterbunden werden.
Orange und Coop: Mit einem Anruf beim Kundendienst (0800 700 700) lassen sich 090x-Nummern und entsprechende MMS und SMS blockieren.
Sunrise: Ab Ende Februar führt Sunrise aufgrund der vorliegenden Vertragsangaben eine automatische Altersprüfung für unter 18 Jahre junge Personen durch. Nicht altersgerechte SMS und MMS-Dienste lassen sich somit nicht mehr angefordern. 090x-Nummern und entsprechende SMS-Dienste können auf Wunsch bereits jetzt gesperrt werden. Swisscom: Die Jugendabos sind automatisch für 090x- Nummern gesperrt. Bei anderen Abos und Prepaid-Angeboten gilt: Kunden unter 18 Jahren können von den Eltern auf eine so genannte Swisscom-Blacklist gesetzt werden. Damit sind Anrufe auf 090x-Nummern nicht mehr möglich. Tele2: Prepaid-Kunden von Tele2 können keine 090x-Dienste nutzen. Bei Abo-Kunden bietet Tele2 verschiedene Sperroptionen an: So sind bei den Abos die entsprechenden Nummern zu jugendgefährdeten Inhalten gleich von Beginn an blockiert. Bei Kindern können diese Deaktiverung nur die Eltern durch Tele2 veranlassen. Bei Erwachsenen nur der Nummerninhaber oder dessen Ehepartner.
Trotz diesen Vorsichtsmassnahmen: Mit den angebotenen Sperren lässt sich nicht verhindern, dass pornographische Inhalte eventuell zwischen zwei Handys ausgetauscht werden. Der Austausch kann mit einer Speicherkarte, Infrarot oder über Bluetooth erfolgen. Allerdings entstehen auf diesem Weg keine wesentlichen Kosten.
19. Feburar 2008 |
Philipp Schwarz